Die Tricks der Versicherer bei Unfallschäden: Darauf sollte man achten

Bei einer Versicherung geht es eigentlich immer nur darum, dass man im Fall der Fälle eine Absicherung hat. Im Grunde hofft man allerdings, dass man eine Versicherung nie in Anspruch nehmen muss. Die Versicherungen selbst führen ihre Berechnungen für etwaige Schadenhöhen anhand von Prämien und Wahrscheinlichkeiten durch. Als Kunde hingegen sollte man erwarten können, dass die Versicherung dann auch zur Stelle ist, wenn man sie benötigt.

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Bei einer Versicherung geht es eigentlich immer nur darum, dass man im Fall der Fälle eine Absicherung hat. Im Grunde hofft man allerdings, dass man eine Versicherung nie in Anspruch nehmen muss. Die Versicherungen selbst führen ihre Berechnungen für etwaige Schadenhöhen anhand von Prämien und Wahrscheinlichkeiten durch. Als Kunde hingegen sollte man erwarten können, dass die Versicherung dann auch zur Stelle ist, wenn man sie benötigt. In der Realität ist das aber nicht immer der Fall, denn es kommt häufig zu schmutzigen Tricks, mit denen die Versicherungen versuchen, die Zahlungen zu verhindern. Gerade bei einer KFZ-Versicherung kommt es immer wieder zu Problemen, zumal jeden Tag tausende Unfälle in Deutschland passieren. Bei den meisten geht es glücklicherweise nur um Schäden an den Fahrzeugen, doch auch hier kommen schnell höhere Schäden zustande. Bei der Versicherung gilt es dann im Schadenmanagement, so wenig wie möglich bezahlen zu müssen. Doch worauf muss man achten, wenn Versicherer bei Unfallschäden ihre Tricks anwenden wollen? 

 

Wie gehen Versicherungen vor? 

Zunächst einmal versuchen die Versicherer den Geschädigten eines Unfalls davon zu überzeugen, dass der Vorfall definitiv über die Versicherung abgewickelt werden sollte, da er sich somit viel Stress spart. Viele geben die Verantwortung hier schon gerne ab, wissen dann im Nachgang aber nicht, dass der Versicherer den Sachverhalt zu seinen Gunsten drehen wird. Zwar sind die Mittel meist legal, sind aber doch vermeidbar. Deshalb sollte man sich im Klaren darüber sein, mit welchen Tricks die Versicherer zu Werke gehen. 

 

Der Gutachter

Die Versicherung ist immer sehr schnell damit, einen Gutachter zu empfehlen, der das Auto schnell inspizieren kann. Hier sollte man schon hellhörig werden, denn die Versicherung übernimmt zwar die Kosten, allerdings wird dann ein Gutachter gewählt, der mit der Versicherung eine Kooperation abgeschlossen hat. So kann man davon ausgehen, dass der Gutachter so entscheiden wird, wie es für die Versicherung am besten ist und nicht so, wie es die beste Lösung für den Geschädigten wäre. Gut möglich, dass man als Opfer dann einen geringeren Betrag für die Reparatur bekommt. So sollte man sich bei Bedarf immer einen unabhängigen Gutachter, wie z.B. den KFZ Gutachter Wolf in Mainz, zur Hilfe nehmen. Nur so kann man sicherstellen, dass der Schaden realistisch eingeschätzt wird und man den Ersatz bekommt, der einem zusteht. 

 

Die Werkstatt

Ähnlich wie bei den Gutachtern wird einem die Versicherung vermutlich auch unmittelbar eine gute Werkstatt empfehlen. Auch hierbei handelt es sich um Vertragspartner der Versicherung, die dann ihre ganz eigenen Preise aufrufen kann. Die Versicherung möchte natürlich sparen und wählt daher eine günstige Reparatur aus, allerdings leidet darunter oftmals die Qualität. Gut möglich, dass zur Reparatur sogar gebrauchte Ersatzteile verwendet werden oder dass Teile nur ausgebeult statt ordentlich ersetzt werden. Da die Versicherung so stark spart, ist es der Werkstatt kaum möglich einen guten Service zu bieten. Man sollte sich also grundsätzlich vor Augen halten, dass die Versicherung in erster Linie zum eigenen Wohl handelt und nicht den Vorteil des Versicherten im Kopf hat. Wenn es zu einem Unfall kommt, sollte man seine Rechte und Möglichkeiten genau kennen, bevor man sich mit der Versicherung in Verbindung setzt.

 

Foto von Dzmitry@stock.adobe.com 

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